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FAQ · Häufig gestellte Fragen


ALLGEMEINES

Wozu sind Kontrastmittel nötig?
Kontrastmittel sind erforderlich, wenn der natürliche Kontrast zu schwach ist. Das Kontrastmittel wird entweder vor der Untersuchung getrunken oder während der Untersuchung in eine Vene gespritzt.

Vertrage ich ein Kontrastmittel?
Kontrastmittel sind sehr sicher und im Allgemeinen gut verträglich. Sie werden schon nach kurzer Zeit wieder über die Nieren ausgeschieden. Vor der Verabreichung von Kontrastmitteln fragen wir Sie nach Schilddrüsen- oder Nierenerkrankungen sowie nach eventuellen Allergien. Nach einer Kontrastmitteluntersuchung sollen Sie viel trinken, damit das Kontrastmittel möglichst schnell ausgeschieden wird.

Wie hoch ist die Strahlenbelastung beim Röntgen wirklich?
Jede Röntgenuntersuchung ist mit einer gewissen Strahlenbelastung verbunden. Da die Strahlendosis von verschiedenen Faktoren abhängig ist, wie Anzahl und Dicke der Schichtaufnahmen, Umfang des zu untersuchenden Bereiches sowie vom Körperbau des Patienten, sind exakte Aussagen über die tatsächliche Strahlenbelastung im Einzelfall schwer möglich. Durch moderne Röntgentechnik konnte die Strahlenbelastung stark reduziert werden. Für jede Art des Röntgen gilt: Der diagnostische Nutzen muss stets höher sein als das Strahlenrisiko.

Welche Untersuchung ist für mich die Richtige?
Welche Untersuchungsmethode für Sie die Richtige ist, um eine bestmögliche Diagnose zu erhalten, lässt sich pauschal nicht sagen. Je nach Patienten und zu klärende Fragestellung muss die Entscheidung zur Untersuchungsmethode individuell getroffen werden.

Mit wie langer Wartezeit muss ich rechnen?
Wir bemühen uns stets, die Wartezeiten so gering wie möglich zu halten. Doch trotz aller Bemühungen und dem gleichzeitigen Anspruch, den berechtigten Bedürfnissen der Patienten gerecht zu werden, lassen sich Wartezeiten nicht ganz vermeiden.

Im Praxisalltag können unvorhersehbare Situationen auftreten, wie z. B.
  • ein Patient leidet unter Platzangst und benötigt daher zusätzliche Zeit und Aufmerksamkeit
  • während der Untersuchung ergeben sich neue Fragestellungen, die weiteres medizinisches Handeln erfordern
  • ein Notfallpatient erfordert sofortiges medizinisches Handeln

die Wartezeiten für nachfolgende Patienten bedeuten.
Bitte bedenken Sie bei Ihrem Praxisbesuch: Wir lassen keinen Patienten absichtlich warten.

Ich plane einen Praxisbesuch bei Ihnen. Muss ich etwas beachten?
Um Wartezeiten zu verringern, bitten wir Sie um Termineinhaltung. Zudem sollten Sie, je nach Untersuchung, genügend Zeit einplanen. Für Untersuchungen im konventionellen Röntgen, innerhalb unserer Sprechzeiten, ist keine Voranmeldung erforderlich.

DURCHLEUCHTUNG


Bei mir soll eine Durchleuchtung des Dickdarms durchgeführt werden.
Was wird genau gemacht?
Diese Untersuchung nennt man Kolonkontrasteinlauf und dient der Darstellung des Dickdarms. Von Vorteil, gegenüber anderen Untersuchungsmethoden ist, dass auch Bereiche eingesehen werden können, die für das Endoskop nicht oder nur schwer zu erfassen sind. Beim Kolonkontrasteinlauf wird im Liegen ein Kontrastmittel in den Darm eingeführt, bzw. bei der Doppelkontrastuntersuchung, zusätzlich Luft eingeblasen. So lässt sich eine Diagnose über den Zustand des Dickdarms erstellen. Nach der Untersuchung sollten Sie sich gegebenenfalls nach Hause begleiten lassen.

Phlebographie. Was ist das?
Die Phlebographie ist die Darstellung von Venen in Armen oder Beinen, ihrem Verlauf und der Diagnose etwaiger Erkrankungen. Ein jodhaltiges Kontrastmittel, das sich schnell in den Venen verteilt, wird Ihnen gespritzt und der Untersuchungsbefund auf mehreren Röntgenaufnahmen festgehalten.

CT (Computertomographie)


Wie lange dauert eine Untersuchung im Computertomographen (CT)
Je nach Untersuchung sollten Sie für Untersuchungen in der Computertomographie 1 bis 3 Stunden Zeit einplanen. Diese Zeitspanne ist für die Vorbereitung, Untersuchung, Auswertung und Besprechung nötig. Damit Sie besser planen können, fragen Sie uns. Wir geben Ihnen gern Auskunft über die Dauer Ihrer Untersuchung.

Ich habe einen Termin zur CT-Untersuchung. Wie erfolgt die Untersuchung?
Beim CT werden Sie für wenige Minuten in die Mitte des Gerätes gelegt. Dabei haben Sie Blickkontakt oder über eine Sprechanlage die Möglichkeit mit unserem Fachpersonal zu kommunizieren. Während der Untersuchung bewegt sich eine Röntgenröhre kreisförmig um Sie und Röntgenstrahlen durchdringen Ihren Körper. Die vom Gewebe durchgelassenen Strahlen werden von aufgereihten Messköpfen (Detektoren) als Signal empfangen, elektronisch aufbereitet und einem Computer zugeführt. Der Computer ermittelt die Differenz zwischen abgeschickter und empfangener Intensität des Röntgenstrahls und berechnet in komplizierten Rechenvorgängen die Dichte in jedem einzelnen Punkt des untersuchten Gewebes. Anschließend werden die erhaltenen Messwerte in Graustufen umgerechnet und erzeugen so das Bild.

Besonders bedeutend ist eine CT bei
  • Darstellungen des Gehirns (z. B. bei Schlaganfällen, Hirnblutungen und Tumoren), des
  • Brustkorbs (Art und Ausdehnung von Lungenentzündungen und Tumoren) und des
  • Bauchraumes (Erkrankungen der inneren Organe, Veränderungen an den großen Gefäßen oder der Lymphknoten).
  • Auch für das Skelettsystem ist die CT-Diagnostik wichtig, wenn z. B. nach Knochenbrüchen, Entzündungsherden, Bandscheibenvorfällen oder Verschleißerscheinungen gefragt wird.

Computertomographie (CT) und Röntgen. Wo ist der Unterschied?
Während sich bei einer normalen Röntgenaufnahme die Schatten verschiedener Gewebe überlagern, ermöglicht es die Schichttechnik der Computertomographie, den Körper in weniger als 1cm Dicke Scheiben darzustellen. So können auch sehr geringe Dichteunterschiede, und damit mögliche Veränderungen im Körper, erkennbar gemacht werden.

MRT (Magnetresonanztomographie)


Wie lange dauert eine Untersuchung im MRT?
Je nach Untersuchung sollten Sie bei Magnetresonanztomograhien 2 bis 3 Stunden Zeit einplanen. Diese Zeitspanne ist für die Vorbereitung, Untersuchung, Auswertung und Besprechung nötig. Damit Sie besser planen können, fragen Sie uns. Wir geben Ihnen gern Auskunft über die Dauer Ihrer Untersuchung.

Ich habe einen Termin zur Magnetresonanztomographie (MRT).
Wie läuft die Untersuchung ab?

Während der Untersuchung liegen Sie im MRT und nehmen lediglich das Schalten der "Magnetfeldgradienten" als trommelähnliches Geräusch wahr. Die Untersuchungsdauer ist, je nach medizinischer Fragestellung, unterschiedlich. Der Vorgang selbst benötigt in der Regel wenige Minuten bis zu maximal einer Stunde. Während der gesamten Untersuchung können Sie jeder Zeit mit uns sprechen. Nur eine Fensterscheibe ist zwischen Ihnen und uns; Mikrophon und Notstop-Knopf sichern zudem die ständige Verbindung. Der menschliche Organismus besteht zu 70% aus Wasser, also einer Verbindung von Wasserstoff und Sauerstoff. Es gibt daher überall genug Wasserstoffkerne im Körper, d.h. Protonen, die "magnetisiert" werden können. Besonders wasserreich sind Weichteilgewebe, besonders wasserarm dagegen Knochen. Anders als bei der Röntgenuntersuchung lassen sich daher bei der Magnetresonanztomographie Weichteile, je nach ihrem Wasserhalt, gut voneinander abgrenzt darstellen. Knochen und Luft geben im Gegensatz dazu keine Signale und erscheinen auf dem Kernspinbild schwarz.

Muss ich bei einer MRT mit Nebenwirkungen rechnen?
Das Prinzip der Kernspin- oder Magnetresonanztomographie unterscheidet sich grundsätzlich von anderen bildgebenden Verfahren wie Röntgen oder Ultraschall. Einer Strahlenbelastung ist der Untersuchte hierbei nicht ausgesetzt und Nebenwirkungen sind bisher nicht bekannt. Bei Schwangeren wird im Einzelfall sorgfältig abgewogen, ob die Untersuchung notwendig ist.

Warum ist die Röhre im MRT so eng?
Die Bildqualität von MRT-Bildern hängt in hohem Maße von der Homogenität (Gleichmäßigkeit) des Magnetfeldes im Untersuchungstunnel ab. Je weiter der Tunnel ist, desto schwieriger ist es, im Innern ein ausreichend homogenes Magnetfeld herzustellen.

Wird die MRT das konventionelle Röntgen oder die Computertomographie ersetzen?
Diese Methode kann und wird die anderen bildgebenden Verfahren nicht ersetzen, sondern ergänzen. Die Magnetresonanztomographie liefert von einigen Körperregionen bessere Bilder und Aussagemöglichkeiten als andere Methoden, aber je nach Fragestellung sind für die Erstellung einer Diagnose die Röntgen- CT- oder Ultraschalluntersuchung ebenso gut oder gar besser geeignet.
Selten wird als Diagnosemittel die Magnetresonanztomographie als Erstes eingesetzt. In der Regel wird ein Patient zunächst mit konventionellen Verfahren untersucht.





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